Hinter den Kulissen von Philips
Es ist schon ein wahres Wunder, wenn der neue Fernseher endlich aufgebaut wurde und in Betrieb genommen werden kann. Aber bis es soweit ist, vergeht eine Menge Zeit. Der belgische Ort Brügge ist durch den Kinofilm „Brügge sehen und sterben“ bekannt geworden. Doch er beherbergt auch das TV-Entwicklungszentrum von Philips. Ein Blick hinter die Kulissen lässt die Herzen von Technik-Fans höher schlagen.
Druck der Konkurrenz
Rund 300 Entwickler arbeiten in Brügge und müssen sich dabei jeden Tag aufs Neue mit der Konkurrenzsituation weltweit abfinden. Sie sehen sich beim Einkauf der Beleuchtungstechnologien Herstellern gegenüber, die aufgrund hoher Stückzahlen bei der eigenen Panelherstellung erdrückende Preise machen können. Dieses Schicksal teilt Philips übrigens mit vielen anderen namhaften Herstellern. Durch eine kluge und innovative Produktpolitik hat Philips sich dennoch am Markt weiterhin stabil halten können. Das liegt nicht zuletzt an Geräten wie dem Ökofernseher Econova, der reichlich Alleinstellungsmerkmale zu bieten hat. Anders kann man am Markt kaum überleben.
Gähnende Leere
Wenn man sich den Hallenkomplex in Brügge ansieht, wird man verwundert feststellen, dass viele Hallen komplett leer stehen. Das führt bei vielen Mitarbeitern von Philips zu langen Gesichtern, doch Entwicklung und Produktion mussten effektiver werden, um am Markt eine Chance zu haben. Dabei geht es darum, die Arbeitsprozesse zu verkürzen und trotzdem zu optimalen Ergebnissen zu kommen. Es ist eine Herausforderung ohne Frage.
Offen für Verbesserungen
In Brügge geht es nicht nur um Entwicklung oder geschickte Einkaufsstrategien. Es geht auch um Tests neuer Geräte und Technologien. So wird fieberhaft daran gearbeitet, das Bild und Ton trotz immer flacher werdender Geräte in Brillanz und Klarheit erscheinen. Dabei ist Philips nah am Kunden. Oder besser: der Kunde nah an Philips. Denn das Unternehmen nimmt Kritik und Verbesserungsvorschläge ernst, statt sie zu ignorieren. Das Problem mit Ton und Bild, das die flachen Bildschirme mitbringen, ist aber noch nicht in Perfektion gelöst worden.
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